Imperator (Pomacanthus) Pfauenkaiserfisch (Pygoplites diacanthus) Schmuck-Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus) Napoleon (Cheilinus undulatus)

Mit uns kannst du abtauchen!

Füße im SandWie kam es also dazu, dass man uns auf die Taucherwelt losgelassen hat?

Natürlich fing alles mit dem Schnorcheln an. Aber jetzt mal ehrlich, wir oben und die Taucher unten? Das ging ja gar nicht. Also musste ein Tauchschein her.

Unseren ersten Versuch starteten wir auf der Dominikanischen Republik – da endete er auch ziemlich schnell wieder.

Zur Belustigung aller 'Poolliegenbesetzer' ging es mit unserem Tauchlehrer zum Schnuppertauchen ins Kinderbecken. Während wir vorn versuchten unseren Kopf unter Wasser zu bekommen, gingen hinten die Flosse (und mehr) in die Höh ... das erinnert nicht nur die Schaulustigen an ein bekanntes Kinderlied ... Und wenn diese Verrenkungen nicht schon anstrengend genug waren so liefen wir auch langsam blau an ... nicht wegen der Kälte – waren doch auf der Dom-Rep. ... nein, bei dem Versuch überhaupt Luft aus dem Lungenautomaten zu saugen.

So hatten wir uns das irgendwie nicht vorgestellt und als uns dann vom 'Rasterlockenmöchtegerntauchlehrer' das weitere Vorgehen unterbreitet wurde, nämlich vom Kinderbecken raus aufs Meer zum nächstgelegen Riff, wo doch auf 20m Tiefe diese tollen 'wasweißichwasalles' zu finden sind ... da hatten wir schon längst unsere Füße samt Flossen in die Hände genommen und uns schleunigst vom Acker gemacht. Okay, vielleicht war bis dahin noch nie jemand an dieser Tauchbasis verunglückt ... aber wir wollten jetzt auch nicht unbedingt die ersten sein.

Bild von Patricia & AndrasAber wir wären nicht wir, wenn wir so schnell aufgeben hätten! Also neues Spiel neues Glück gesucht und gefunden in Ägypten (bei SUB AQUA, in der Makadi Bucht).

Dort durften wir dann erfahren, dass es auch anders geht. Schnuppertauchen auf einer kleinen Sandfläche im Meer bunte Fische ganz nah und 'Ei der Daus' das atmen durch einen Lungenautomaten kann auch ganz einfach gehen. Wir waren so begeistert, dass wir umgehend unserer armen Tauchlehrerin davon getaucht sind. Zeichensprache unter Wasser muss halt auch erst gelernt werden.

Und die Zeichen für 'bleibt genau hier auf dieser Stelle' und 'Taucht doch mal da hinter den Block' waren für uns nun wirklich nicht auseinander zu halten. Erst später haben wir gelernt, dass es in der Ausbildung auf gar keinen Fall ein Zeichen für 'Taucht doch mal da hinter den Block' gibt. Spätestens als wir hinter selbigen wieder zum Vorschein kamen und unsere Lehrerin nahe eines Herzinfarktes, uns unter Wasser um den Hals gefallen war, wussten wir, dass ist das richtige Hobby für uns.